Einsatzübung mit Schwerpunkt Atemschutz

 

Übungsbeginn: 17. 02. 2017, 18:30 Uhr

Übungsannahme: Gemeldet wird Rauchentwicklung in einem Gebäude, ausgelöst durch einen Unfall bei Schweißarbeiten im Keller

 Aufgrund dieser Meldung gibt der Gruppenkommandant des TLF 4000 schon auf der Anfahrt den Befehl zum Ausrüsten eines Atemschutztrupps.

Beim Eintreffen am Einsatzort ist die Rauchentwicklung aus dem Erdgeschoß des Gebäudes und aus dem Keller bereits deutlich sichtbar.

Bei der Erkundung erfährt der Gruppenkommandant des TLF, dass im Erdgeschoß des Wohnhauses zwei Personen vermutet werden, die wegen des Brandes im Keller dorthin geflüchtet sind. Im Keller ist das Arbeitsgerät verblieben, darunter auch eine Flasche mit Schweißgas.

Der Atemschutztrupp wird zur Personenrettung ins Erdgeschoß befohlen. Vor dem Eingang wird ein Verteiler gesetzt und ein Flutlichtscheinwerfer zur Ausleuchtung der Einsatzstelle in Stellung gebracht. Während der ATS-Trupp eimarschiert, bereitet die restliche Mannschaft den Druckbelüfter vor.

Inzwischen ist mit dem KLF eine zweite Gruppe am Einsatzort eingetroffen. Diese wird mit dem Bergen der Gasflasche und der Brandbekämpfung im Keller unter Atemschutz beauftragt.

Der erste ATS-Trupp kann die beiden vermissten Personen aus dem Gebäude retten und an die inzwischen eingetroffenen Rettungskräfte zur weiteren Versorgung übergeben. Es hat sich herausgestellt, dass im Erdgeschoß kein Brandereignis vorliegt, sondern nur Verrauchung. Daher wird versucht, mit dem Druckbelüfter die Räume rauchfrei zu machen.

Danach begibt sich der erste ATS-Trupp zur Unterstützung bei der Bergung der Gasflasche ebenfalls in den Keller. Nachdem die Flasche ins Freie gebracht wurde, wird sie mittels einer in der Zwischenzeit vorbereiteten C-Leitung gekühlt. Nach der erfolgreichen Brandbekämpfung wird auch der Keller mittels Druckbelüfter rauchfrei gemacht; damit kann der Übungseinsatz erfolgreich beendet werden.

Nach der Nachbesprechung müssen noch die Einsatzgeräte gereinigt werden, was aufgrund der herrschenden Wetter- und Bodenbedingungen (Schneematsch…) einige Zeit in Anspruch nimmt: Die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft kann erst gegen 21:00 Uhr gemeldet werden.

Eingesetzte Kräfte: 21 Mann mit TLF 4000, KLF und Versorgungsfahrzeug

 

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