Einsatzmaschinistenausbildung

 

Am Freitag, 21. 04.2017, und Samstag, 22. 04. 2017, bzw. Freitag, 28. 04.2017, und Samstag, 29. 04. 2017, fand im Unterabschnitt 6 eine Einsatzmaschinistenausbildung statt. Wie schon in den Jahren zuvor führte der Kommandant der FF Gainfarn, OBI Michael Wallner, diese Schulung durch. Unterstützt wurde er dabei von zwei weiteren Mitgliedern des Ausbildungsteams der FF Gainfarn, OBM Christian Kaindl und OLM Stefan Heimhilcher, sowie von LM Wolfgang Lidinger von der FF Enzesfeld. Aufgrund der hohen Anmeldungszahl wurde der Lehrgang an zwei Terminen durchgeführt.

Eine besondere Herausforderung waren dieses Mal die Wetterverhältnisse: In den Tagen vor dem ersten Termin gab es unvorhergesehenen Schneefall. Daher wurde ein Teil der Schlauchleitung schon im Vorfeld ausgelegt.

Die Ausbildung selbst bestand aus einer theoretischen Schulung am Freitagabend (18:00 – 21:00 Uhr) im Gerätehaus der FF Raisenmarkt und einem praktischen Teil, der am Samstag von 08:00 – 17:30 Uhr bei der Brücke über die Schwechat in Mayerling bzw. am Aufstieg von Rohrbach zum Eisernen Tor stattfand.

Im theoretischen Teil wurde über die Wirkungsweise und den Aufbau von Feuerlöschpumpen und die Grundlagen der Löschwasserförderung über längere Strecken berichtet, danach musste aufgrund eines Geländeprofils die wirkungsvollste Positionierung von Pumpen im Relaisbetrieb errechnet werden.

Am Samstag wurde diese Berechnung in die Realität umgesetzt: Zunächst gab es bei der Schwechatbrücke eine praktische Einschulung an vier verschiedenen Typen von Tragkraftspritzen sowie an einer Einbau- und einer Vorbaupumpe.

Danach wurde die Löschwasserversorgung über längere Strecken geübt. An den tags zuvor berechneten Stellen wurden insgesamt sechs Pumpen positioniert. Das Löschwasser wurde von zwei Unterwasserpumpen an ein TLF gefördert und danach über eine Länge von ca. 2,5 km über eine Relaisleitung zu einem weiteren TLF, das eine Löschleitung versorgte; dabei wurden etwa 300 Höhenmeter überwunden, 120 B-Schläuche kamen zum Einsatz.

Die Teilnehmer wurden mit unterschiedlichsten Problemen konfrontiert, wie sie auch im Einsatzfall vorkommen: schwankender Wasserdruck, unterschiedliche hohe Wasserentnahme und unvorhergesehene Ereignisse wie der Ausfall einer Tragkraftspritze oder ein geplatzter Druckschlauch.

Sämtliche Anforderungen wurden letztendlich bewältigt, die Ausbildung kann damit als erfolgreich bezeichnet werden.

 

 

 

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