22. 06. 2017: Schulung: Retten aus Höhen und Tiefen

 

Am 22 06. 2017 fand bei einem stillgelegten Hochbehälter des Triestingtaler Wasserleitungsverbandes eine Höhenrettungsschulung der FF Gainfarn statt.

Als Übungsszenario wurde angenommen, dass eine Person durch eine Deckenluke ca. 12 m in die Tiefe gestürzt ist. Da eine Rettung über die bestehende Stiege aufgrund der Enge des Stiegenhauses nicht möglich war, wurde die Luke als Rettungsöffnung gewählt.

Als einfache Möglichkeit, um zu dem Verunfallten vorzudringen, wurde die Variante eines Dreibein gewählt. Dieses wurde mittels Steckleiterteilen unter Verwendung diverser Umlenkrollen und der Seilwinde des RLF Gainfarn aufgebaut, um so das Abseilen eines Retter und das Heben des Verletzten mit der Korbtrage zu ermöglichen.

Als wesentliches Element bei dieser Art von Einsätzen zeigt sich immer wieder die Eigensicherung. Daher wird vor allem die Sicherheit der Retter in den Vordergrund gestellt. Das bringt es mit sich, dass die Vorbereitungsarbeiten meist länger dauern als die eigentliche Rettung selbst. Daher dauerte diese Schulung auch mehr als zwei Stunden.

Teilnehmer: 19 Mitglieder; eingesetzte Fahrzeuge: RLF 2000, KLF, VF, Kdof

 

 

 

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