Atemschutz

Das Atemschutzwesen zählt zu einem der wichtigsten Bereiche in der Feuerwehr. Da wir bei Einsätzen immer wieder auf Situationen stoßen, die wir ohne Atemschutz nicht lösen könnten, ist es notwendig Geräte zu tragen, die uns von der Umgebungsluft unabhängig machen und uns mit Atemluft versorgen (sg. Pressluftatmer oder schwerer Atemschutz).  
Der Atemschutz wird vorrangig immer in Zusammenhang mit Brandeinsätzen gebracht. Durch den Verbrennungsvorgang entsteht eine Vielzahl von Atemgiften und wir sind der Gefahr ausgesetzt, diese einzuatmen. Ein Vorgehen ohne Atemschutzgerät z.B. bei einem Zimmerbrand ist alleine aufgrund der Rauchentwicklung nicht möglich.
Doch nicht nur bei Brandeinsätzen, sondern auch bei Technischen Einsätzen finden die Atemschutzgeräte Verwendung. Beispiele hierfür sind Einsätze mit gefährlichen Stoffen, Gärgasen in Silos, usw.  D.h. überall wo mit Sauerstoffmangel gerechnet werden muss.
Um als Atemschutzträger eingesetzt werden zu können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden:
1 Jahr aktiver Feuerwehrdienst
Abschluss Truppmann (ASMTRM)
Nachweis der Atemschutztauglichkeit (nicht älter als 12 Monate vor Modulbeginn)
Vorbereitung auf die Ausbildung in der eigenen Feuerwehr (Stufe 1)
Modul „Atemschutzgeräteträger“ (Stufe 2)

Verantwortung und Verwaltung
Für den Bereich Atemschutz in der Feuerwehr ist grundsätzlich der Sachbearbeiter Atemschutz verantwortlich. 

  • Verwaltung der Atemschutzgeräte samt Zubehör
  • regelmäßige Kontrolle der Atemschutzgeräte in den Fahrzeugen
  • regelmäßige Dichtheitsprüfung der Masken
  • Bereithaltung von einsatzbereiten Reserveflaschen und -masken
  • Veranlassung von Reparaturen an den Geräten
  • Veranlassung der vorgeschriebenen Überprüfungen an Geräten und Pressluftflaschen
  • Dienstaufsicht für die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft
  • Führen von Aufzeichnungen über die ATS-Träger
Verwaltung der Brandfluchthauben

 

 

 

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